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Digitale Zwillinge für den Gebäudebetrieb
Gebäudedaten gibt es genug.
Die Herausforderung ist, sie nutzbar zu machen.
Wir verbinden BIM-Modelle, Gebäudeautomation, Betriebsdaten und technische Dokumentationen zu einer gemeinsamen Informationsbasis – für bessere Entscheidungen im Gebäudebetrieb.
Für DATA³ ist ein Digitaler Zwilling kein fertiges Softwareprodukt, sondern eine interoperable Informationsdrehscheibe. Sie verbindet BIM-basierte Gebäudestrukturen mit Betriebsdaten, technischen Dokumentationen und weiteren Informationsquellen und stellt sie in einem gemeinsamen fachlichen Kontext bereit.
Aus Daten werden Informationen. Aus Informationen entsteht Wissen. Wissen schafft bessere Entscheidungen.

Warum liegt das größte Potenzial im Betrieb?
Von statischen Gebäudemodellen zu einer intelligenten Informationsdrehscheibe
Planung und Bau umfassen nur einen vergleichsweise kurzen Zeitraum. Der Betrieb dagegen dauert Jahrzehnte – und genau dort entstehen kontinuierlich neue Informationen: Messwerte, Energie- und Verbrauchsdaten, Wartungsinformationen, technische Dokumentationen und weitere Betriebsdaten.
Das BIM-Modell bildet dafür die räumliche und technische Referenz. Sein langfristiger Mehrwert entsteht, wenn diese Struktur mit den im Betrieb entstehenden Informationen verknüpft wird. So wird aus einem statischen Gebäudemodell eine kontinuierlich nutzbare Informationsbasis für den Betrieb.

Interoperabilität entsteht nicht allein durch den technischen Austausch von Daten, sondern durch ein gemeinsames Verständnis ihrer Bedeutung, Identität und Beziehungen.
Was wird durch den Digitalen Zwilling möglich?
Ein Digitaler Zwilling schafft eine gemeinsame Informationsbasis für unterschiedliche Anwendungen im Gebäudebetrieb. Welche Funktionen genutzt werden, richtet sich nach den konkreten Anforderungen und verfügbaren Daten.

Wie werden die Informationen zusammengeführt?
Offene Standards und semantische Technologien als Grundlage für interoperable Digitale Zwillinge
Ein Digitaler Zwilling muss nicht sämtliche Informationen in einem zentralen Datenmodell speichern. Entscheidend ist, dass Informationen aus unterschiedlichen Systemen eindeutig identifiziert, strukturiert und in ihrem fachlichen Kontext miteinander verknüpft werden können.
Dafür verbinden wir etablierte Standards und Technologien: IFC strukturiert Bauwerks- und Anlageninformationen, BACnet bindet die Gebäudeautomation ein. Linked Data, Ontologien und Wissensgraphen schaffen Beziehungen zwischen diesen Informationen. Ansätze wie MeshData ermöglichen es, verteilte Datenquellen systemübergreifend nutzbar zu machen.

Interoperabilität bedeutet für uns nicht, alle Daten an einem Ort zu speichern – sondern sie über Systemgrenzen hinweg eindeutig zu verstehen und nutzbar zu machen.
Wie arbeitet DATA³ konkret?
Wir starten mit einer konkreten Fragestellung aus dem Gebäudebetrieb und betrachten, welche Daten und Systeme bereits vorhanden sind. Daraus entwickeln wir schrittweise eine passende Informationsarchitektur und erproben sie zunächst an einem klar abgegrenzten Anwendungsfall.

Der Digitale Zwilling beginnt nicht mit Software. Er beginnt mit einer klaren Informationsarchitektur.
Sie möchten wissen, wie ein Digitaler Zwilling für Ihren Gebäudebestand aussehen könnte?
In einem ersten Austausch betrachten wir Ihre bestehenden Systeme, Datenquellen und Anwendungsfälle und identifizieren einen sinnvollen Einstieg – vom ersten Use Case bis zur produktionsnahen Anwendung.
